Eine .deb-Datei ist ein Software-Paketformat, das hauptsächlich in Debian-basierten Linux-Distributionen wie Ubuntu, Linux Mint und Debian selbst verwendet wird. Es handelt sich im Wesentlichen um ein Archiv, das die zur Installation einer Software benötigten Dateien sowie Metadaten über die Software (wie Name, Version, Abhängigkeiten (Dependencies) und Installationsskripte) enthält. Das .deb-Format verwendet das ar-Archivformat und beinhaltet typischerweise zwei komprimierte Archive: control.tar.gz, welches Paket-Metadaten und Installationsskripte enthält, und data.tar.gz (oder data.tar.xz, data.tar.lzma, data.tar.bz2), welches die eigentlichen zu installierenden Programmdateien beinhaltet. Der Paketmanager (wie apt oder dpkg) nutzt die Informationen im control.tar.gz-Archiv, um Abhängigkeiten zu verwalten, die Software zu konfigurieren und die Dateien an den korrekten Speicherorten im System abzulegen. .deb-Pakete vereinfachen die Softwareverteilung und -installation auf Debian-basierten Systemen, gewährleisten Konsistenz und verwalten Abhängigkeiten effektiv. Sie sind ein Eckpfeiler des Debian-Paketverwaltungssystems und bieten eine standardisierte Methode zur Verteilung und Installation von Software.