Die Dateiendung DCM steht für Digital Imaging and Communications in Medicine. Es handelt sich um den internationalen Standard für die Übertragung, Speicherung, Abfrage, den Druck, die Verarbeitung und die Anzeige von medizinischen Bildinformationen. Entwickelt von der National Electrical Manufacturers Association (NEMA) und dem American College of Radiology (ACR), wird dieser Standard weltweit in Gesundheitseinrichtungen eingesetzt, um Bilddaten aus verschiedenen Modalitäten wie CT-Scans, MRTs, Ultraschalluntersuchungen, Röntgenaufnahmen und PET-Scans zu verwalten. Eine DCM-Datei zeichnet sich dadurch aus, dass sie neben den reinen Bilddaten auch einen Header enthält, der essenzielle Metadaten über den Patienten speichert, darunter Name, Patienten-ID, Geburtsdatum sowie spezifische Parameter des medizinischen Verfahrens. Dadurch wird gewährleistet, dass die medizinischen Informationen dauerhaft mit der Identität des Patienten und dem klinischen Kontext verknüpft bleiben. Das Format unterstützt diverse Kompressionsalgorithmen und kann mehrere Einzelbilder (Frames) speichern, um zeitliche Abläufe oder 3D-Volumina darzustellen. Aufgrund der Komplexität und der Sensibilität der Daten ist spezialisierte Software erforderlich, um die Dateien unter Wahrung der diagnostischen Qualität und Datenintegrität systemübergreifend zu betrachten und zu analysieren.