Das GCF-Format (GameCube File Format) stellt keine einzelne, universell standardisierte Dateiendung dar, sondern fungiert vielmehr als ein allgemeiner Sammelbegriff für Dateien, die im Ökosystem von Nintendos GameCube-Konsole Verwendung finden. Besonders innerhalb der Emulations-Szene sowie bei der Erstellung von Sicherheitskopien oder Modifikationen bezieht sich GCF oft auf diverse proprietäre Datencontainer, Archive oder spezifische Dateistrukturen einzelner Spiele. Der Inhalt solcher Dateien ist äußerst vielfältig und umfasst Spiel-Assets wie Texturen, 3D-Modelle, Sound-Datenbanken und Level-Daten, kann aber ebenso Konfigurationsparameter oder Spielstände beinhalten. Da Nintendo auf proprietäre Dateisysteme setzte, variiert der interne Aufbau einer GCF-Datei massiv je nach Spiel oder Entwickler-Tool. Da es sich meist um komplexe Binärdateien handelt, lassen sie sich ohne spezialisierte Software für das Reverse-Engineering kaum analysieren oder verändern. Eine korrekte Interpretation des Inhalts setzt daher fast immer detaillierte Kenntnisse über das Ursprungsspiel voraus.