Das .tif- oder .tiff-Dateiformat, wenn es zur Speicherung von Höhendaten verwendet wird, ist ein leistungsstarkes und vielseitiges Rasterformat, das häufig in Geografischen Informationssystemen (GIS), der Fernerkundung und der digitalen Geländemodellierung eingesetzt wird. In diesem Kontext repräsentiert jedes Pixel im Bild einen Höhenwert, der typischerweise in Metern oder Fuß über einem Referenzdatum gemessen wird. Diese Dateien werden oft aus Quellen wie LiDAR (Light Detection and Ranging), Photogrammetrie oder anderen Vermessungstechniken generiert. Die Fähigkeit des TIFF-Formats, mehrere Ebenen, Georeferenzierungsinformationen (mittels Tags wie GeoTIFF) und verschiedene Kompressionsmethoden zu speichern, macht es gut geeignet für die Handhabung großer und komplexer Höhendatensätze. Die Höhendaten werden üblicherweise als Gleitkommazahlen gespeichert, um eine präzise Darstellung der Höhenwerte zu ermöglichen. Diese Dateien werden für eine breite Palette von Anwendungen genutzt, einschließlich Geländeanalyse, hydrologischer Modellierung, Visualisierung von 3D-Landschaften und Infrastrukturplanung. Der GeoTIFF-Standard stellt sicher, dass die räumliche Position und das Koordinatensystem der Höhendaten in der Datei eingebettet sind, was eine nahtlose Integration mit anderen Geodaten ermöglicht. Die Verwendung von Kompressionstechniken, wie LZW oder Deflate, hilft dabei, die Dateigröße ohne signifikanten Verlust der Datenqualität zu reduzieren, was die Speicherung und Übertragung großer Höhendatensätze erleichtert.