Die Dateiendung .dxt ist primär mit DirectX-Texturdateien verknüpft, die S3 Texture Compression (S3TC)-Algorithmen verwenden. Dieses von S3 Graphics entwickelte Format ist in der Videospielindustrie und bei Echtzeit-3D-Grafikanwendungen weit verbreitet, um komprimierte Bilddaten zu speichern, die direkt von der Grafikprozessoreinheit (GPU) dekomprimiert werden können. Diese direkte Hardwareunterstützung ermöglicht erhebliche Speichereinsparungen und eine verbesserte Leistung, da die CPU die Texturen vor dem Rendern nicht dekomprimieren muss. DXT-Dateien enthalten typischerweise verschiedene Detaillierungsstufen, sogenannte Mipmaps, die dabei helfen, Texturen in unterschiedlichen Entfernungen effizient darzustellen. Es gibt verschiedene Varianten des Formats, darunter DXT1, DXT3 und DXT5, die jeweils unterschiedliche Grade an Alpha-Kanal-Unterstützung und Kompressionsraten bieten. Während der .dds-Container (DirectDraw Surface) heute gebräuchlicher für die Speicherung dieser Texturen ist, bleibt die .dxt-Endung ein Legacy-Format, das in älteren Spiel-Engines und spezialisierten Grafikentwicklungswerkzeugen zu finden ist. Es ist besonders bekannt für seine Verwendung in PC-Spielen der frühen 2000er Jahre und als Vorläufer modernerer Textur-Containerformate, die in DirectX- und OpenGL-Umgebungen eingesetzt werden.